09.04.2006
Kolping | Edeltraud Güntner und Gisela Wussow in bei Vorbereitungen für das Fastenessen der Emmerker Kolpingsfamilie.
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Der eigene Herd blieb für acht Kolpingfrauen kalt, denn sie engagierten sich im katholischen Pfarrheim für das „Fastenessen“ der Kolpingsfamilie, um zu kochen und zu servieren. Unter der Regie von Organisationsleiterin Edeltraud Güntner, wurden Nudeln mit Tomatensoße, Fisch und Kräuterquark zubereitet.
In der eigenen Küche sorgte Edeltraud Güntner allerdings dafür, dass 25 Kilogramm Kartoffeln als Pellkartoffeln rechtzeitig um 11 Uhr zur Essenausgabe gekocht waren. Das Pellen der Kartoffeln mussten die Beteiligten allerdings selbst übernehmen. Die küchenerprobten Kolping-Hausfrauen waren schon frühzeitig auf den Beinen, damit die drei Speisenangebote im Saal des Pfarrheimes auch entsprechend den Wünschen vorbereitet waren. Mit entsprechender Dekoration waren die Tische eingedeckt. Insgesamt 75 Erwachsene und 13 Kinder hatten sich für diese Aktion angemeldet. Mit dem fleischlosen Fastenessen wurde allerdings nicht nur etwas für das eigenen Wohlbefinden getan, sondern auch die „Aktion Misereor“ sowie das „Brasilien Projekt“ der Kolpingfamilie unterstützt.
Nach dem Essen lautete die Devise: Pfarrheim und Küche wieder aufzuräumen, allerdings wurde die Arbeit entschädigt, denn für die beiden Projekte konnte eine Summe von über 300 Euro zur Verfügung gestellt werden.
Text und Foto: Michael Sinai