25.01.2006

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Photovoltaikanlage
Förderverein der VGS setzt Umweltprojekt um

 

Die Idee stammte aus dem Jahre 2004 und konnte jetzt vom „Förderverein der Grundschule Emmerke“ umgesetzt werden. Auf der südlichen Dachfläche des Verwaltungstraktes installierten Matthias Schwetje, Andreas Barnet, Achim Lenz, und Roland Stichweh eine 11.000 Euro teuere Photovoltaik-Anlage.

Mit diesem Projekt wurde der verliehene Name „Umweltschule“ weiter gefestigt, denn die Anlage produziert aus Sonnenenergie Strom. Die neun Module haben eine Gesamtleistung von 1,4 kWp. Die Abkürzung Wp bedeutet „Watt-Peak (englisch Spitze)“ und dokumentiert die Nennleistung der Anlage. Da über die Solarzellen allerdings Gleichstrom produziert, muss der Strom über einen „Wechselrichter“ in Wechselstrom umgewandelt werden. Der Förderverein verkauft den Strom an den Energieversorger der Region, so dass der Erlös am Jahresende wieder für Projekte der Schule eingesetzt wird.

Einige Arbeitsstunden waren erforderlich, um die technischen Voraussetzungen geschaffen, dass die Dachmontage erfolgen konnte. Mit Elektromeister Roland Stichweh stand der Fachmann für Materialien und Endmontage zur Verfügung. Stichweh stellte sich wie alle Beteiligten kostenfrei in den Dienst des Fördervereins. „Energie“ im anderen Sinn war erforderlich, um das Projekt auch finanzieren zu können.

Hier war der Förderverein-Vorsitzende, Heinrich Daseking, von großer Bedeutung. Daseking erhielt die finanziellen Unterstützung vom niedersächsischen Bingo-Lotto mit 5000 Euro; von der Sparkasse Hildesheim mit 1000 Euro und von der Volksbank Hildesheim mit 800 Euro. Vom Förderverein kamen weitere 4000 Euro, die beim Sponsorenlauf im vergangenen Jahr eingenommen werden konnten. Ein Beitrag der Schüler, Eltern und Laufpaten. Eine „Großanzeige-Tafel“ in der Pausenhalle zeigt den Schülern künftig die täglich erzeugte Strommenge an, unter dem Motto wie Strom aus Sonnenenergie gewonnen wird. Text und Foto: Michael Sinai

Text und Fotos: Michael Sinai

Matthias Schwetje, Andreas Barnet, Achim Lenz, und Roland Stichweh

(Zum vergrößern auf die Fotos klicken)

 

Auf der südlichen Dachfläche wurde die Anlage installiert

 

 

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