11.12.2005
Krippenausstellung der Ortsheimatpflege |
|
Emmerke. Dem Engagement der Arbeitsgemeinschaft „Ortsheimatpflege“ war es zu verdanken, dass 20 Krippen von Emmerker Familien in den Räumen der Ortsheimatpflege zur Besichtigung aufgebaut waren. Mit Ortsheimatpfleger Wolfgang Greven sowie Paul Dittrich und Josef Salland waren drei Kenner der örtlichen Gegebenheiten als Ansprechpartner anwesend.
Die zwanzig Krippen in unterschiedlichster Gestaltung und Materialien, ließen die unzähligen Besucher schon ins Schwärmen kommen. Mit dabei waren eine Krippe aus Oberambergau um 1900 ebenso, wie Krippen die seit 1930 beziehungsweise seit 1948 die jeweiligen Wohnstuben in der Weihnachtszeit, mit der nachgestellten Nacht von Bethlehem erwärmen. Beeindruckend auch die eigenen Kreationen aus heimischen Hölzern, im Fachwerkstil oder die aus Ästen zusammengesetzt waren. Dass aus einem gewachsenen Holzpilz aus dem eigenen Garten eine Krippe entstehen konnte, war ebenso erstaunlich und bewundernswert, wie die holzgeschnitzte Variante aus Original-Eichenholz vom Escherbergtunnel. Dass das Auge auch für landwirtschaftliche Details offen ist, bewiesen die Hühner, die auch ihren Platz in der Fassade einer anderen Krippe bekommen hatten. Eine bunte farbenprächtige Figurenwelt war genauso vorhanden, wie einfach geschnitzte Figuren. Als typische Emmerke Krippe bezeichneten die Organisatoren die Krippe, die so gefertigt war, dass der geschmückte Tannenbaum integriert werden konnte.
Ortsheimatpfleger Wolfgang Greven erhielt ein besonderes Lob für die kleine Ausstellung und schon erste Anmeldungen für eine weitere Ausstellung, vielleicht in zwei Jahren. Die erste Krippenausstellung im Archiv der Ortsheimatpflege für Kinder und Erwachsene ein kleines Erlebnis.

Text und Foto: Michael Sinai