11.12.2005

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Friedenslichtaktion 2005

 

 

Der Chabanaisplatz, ein Ort der an die friedliche Völkerverständigung erinnert, die einst in Emmerke mit der französischen Stadt Chabanais begann und nun schon über 30 Jahre als Giesener Partnerschaft getragen wird, war der gewählte Ort um das „Friedenslicht aus Bethlehem“ in die Familien weiterzugeben. Die Emmerker Sankt-Georgs-Pfadfinder engagieren sich im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Arbeit dafür, dass in der Ortschaft die Flamme des Friedens in die unzähligen Häuser der Ortschaft getragen werden kann.

In einer kleinen ökumenischen Andacht erinnerten Pfarrer Horst-Dieter Albes von der Sankt Martinus-Pfarrgemeinde und sein Amtsbruder Dr. Sönke von Stemm, von der evangelischen Johannes Kirchengemeinde an die Bedeutung des Lichtes. „Das Licht in der Hand lässt uns auch den Weg zu Jesus Christus finden“, so die Geistlichen. Erinnert wurde von Karin Aue, Sankt-Georgs-Pfadfinder, an das leuchtende Weihnachtsymbol dieser Aktion, die von den Pfadfindern getragen wird. Karin Aue fordert auf, nicht aufzuhören sich für den Frieden in der Welt einzusetzen, auch wenn in Europa nun schon 50 Jahre Frieden sei.

Nicht unerwähnt blieb, dass das Licht von zwei Pfadfinder-Mädchen aus der Diözese Hildesheim mit einem Zug aus Wien abgeholt wurde. Im Hildesheimer Mariendom haben dann unzählige Gruppen ihre Kerzen an der Flamme aus Bethlehem entzündet, um diese weiterzutragen. Mit Liedern und einer stimmungsvollen Gitarrenbegleitung wurde das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte von Bethlehem an die über 60 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, in der Dunkelheit des Abends verteilt.

(Zum vergrößern auf´s Foto klicken)

Text und Foto: Michael Sinai

 

 

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