14.12.2008
Friedenslicht 2008 |
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Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in der katholischen Sankt Martinus Pfarrgemeinde eingetroffen. Die Sankt-Georgs-Pfadfinder holten mit ihrer Stammesleiterin Karin Aue sowie Christine und Benedikt Schulz, das Licht aus der Sankt Johannes Kirche in Hildesheim ab.
Die drei Pfadfinder nutzten als Programmpunkt die Einführung der neuen S-Bahn-Linie von Hildesheim nach Hannover dafür, um mit dem Zug die durch das Friedenslicht entzündete Kerze nach Emmerke zu bringen. Da „offenes Feuer im Zug“ eine Gefährdung darstellt, stellte die Bahn für die kleine Reise von Hildesheim nach Emmerke, extra drei Sicherheitsleute ab.
Am S-Bahn-Bahnsteig in Emmerke hatten sich Pfadfinder mit dem Pfadfinder-Banner sowie weiteren Gäste eingefunden, um die Gruppe, mit der lodernden Flamme in der kleinen Laterne zu begrüßen. Begleitet von Fackelträgern wurde dann das Friedenslicht in die Sankt Martinus Pfarrkirche gebracht.
Das Friedenslicht war in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet worden und von bundesdeutschen Pfadfindern mit dem Flugzeug sowie der Bahn über Wien nach Hildesheim gebracht worden. In der Sankt Martinus Pfarrkirche waren rund 20 Pfadfinder anwesend, die den Gottesdienst mit gestalteten und um die Flamme des Friedens weiterzugeben.
Zuvor hatte sie die vier Kerzen des Adventskranzes im Altarraum entzündet, wobei diese Kerzen symbolisch für „Frieden, Glauben, Liebe und Hoffnung“ standen. Pfarrer Uwe Schaefers stellte das weltweite Engagement der Pfadfinder heraus. „Wir nehmen das Friedenslicht auch in die Kirchen nach Himmelsthür und Sorsum mit“, so Uwe Schaefers, der die Seelsorgeeinheit leitet.
Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem, wurde dann von unzähligen Familien mit in die eigenen vier Wände genommen.
Text und Fotos: Michael Sinai

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