11.11.2008
Pfarrer Albes geht |
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Pfarrer Albes in den Ruhestand verabschiedet
Horst-Dieter Albes, der bisherige Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Martinus Emmerke, zu der auch die Kapellengemeinde Klein Escherde gehört, wurde jetzt durch Stadtdechant Wolfgang Voges aus Hildesheim von seinen Amtspflichten entbunden und in den Ruhestand versetzt. Im Auftrag des Bischofs von Hildesheim, Norbert Trelle, erhielt Pfarrer Albes aber die Beauftragung als Subsidiar tätig sein zu können. In diesem Amt leistet er weiterhin Unterstützung für die „Seelsorgeeinheit Güldener Winkel“ zu der auch die Pfarrgemeinden Sankt Kunibert Sorsum und Sankt Martinus Himmelsthür gehören.
Im Gottesdienst sprach als Vertreter des Kirchenvorstandes Theo Kreutzkam. Er erinnerte an fast 20 Jahre seelsorgerische Begleitung durch Horst-Dieter Albes. „Bei ihnen konnten wir die Seelsorge immer fühlen, denn sie haben sich immer in die Sorgen des einzelnen Christen hineinversetzt. Sie waren in der ununterbrochenen Reihenfolge seit 1551, der 25. Seelsorger in unserer Pfarrgemeinde“. Neben dem Dank für die vergangene Zeit freute sich Kreutzkam im Namen der Mitchristen für die Bereitschaft, dass Albes als Subsidiar und Ruhestandsgeistlicher sich weiterhin zur Verfügung stellt.
Der neueingeführte Pfarrer Uwe Schaefers stellte fest, Horst-Dieter Albes geht zwar in den Ruhestand, aber er bleibt im Pfarrhaus wohnen. „Im Laufe der Jahre sind Beziehungen entstanden, die nicht so einfach zu beenden sind, daher ist es gut, dass Pfarrer Albes in der Seelsorgeeinheit als Subsidiar weiterhin tätig sein wird“, sagte Schaefers. Anerkennung kam auch vom Gemeindeausschuss, vertreten durch Maria Hartwig. Sie überreichte ein Emmerke Buch, das als Einzelstück die Tätigkeiten von Horst-Dieter Albes, insbesondere mit öffentlichen Auftritten dokumentiert.
Thomas Klarhölter vom Kapellenvorstand „Heilige Familie“ Klein Escherde stellte in seiner Dankesrede fest: „Ihre Schwäche es allen recht zu machen, war nie ganz einfach“. Die Meßdiener hatten für ihren Pfarrer auch einige Überraschungen parat, als sie einige Einblicke in die Verbindungen zwischen Pfarrer und Meßdiener gaben. „Sie lieben die griechische Sprache, für sie gehört Weihrauch zum gesunden Menschen und der Hang zu Süßigkeiten blieb uns nicht verborgen“. Humorvoll verpackt blieb auch nicht unerwähnt, eine gemeinsame Gründonnerstag-Nachtwache in einer eiskalten Kirche. Zum weiteren „Gesund bleiben“ erhielt Pfarrer Albes, nicht nur ein Paket Weihrauchkörner sonder auch eine Flasche Magenbitter.
Horst-Dieter Albes sah seine Amtszeit als Pfarrer getragen von einem guten Klima auch mit der Feststellung: „Es lohnt sich in Emmerke Pfarrer zu sein, allein schon wegen der Meßdiener“.
Mit dem Kirchenpatronslied „Martinus auserkoren“ wurde dann übergeleitet zu einem Empfang in das Pfarrheim. Hier begrüßten die „Martinis“, vom Männergesangverein Sankt Martinus Emmerke, den scheidenden Pfarrer ebenso wie den neueingeführten Uwe Schaefers.
Vertreter der örtlichen Vereine, Verbände und Organisationen sowie der im Ort vorhandenen weiteren Kirchengemeinden, überbrachten Grußworte. Verabschiedung- und Begrüßungsworte für den Ortsrat Emmerke sowie Rat und Verwaltung der Gemeinde Giesen sprach Ortsbürgermeister Josef-Theodor Möller, für den Ortsrat Klein Escherde übernahm dieses Ortsbürgermeisterin Jutta Hartman. Hartmann: „Sie waren ein Rad in einer großen Maschine, da sie als Ruheständler weiter machen, wird diese Rad nicht fehlen und die Maschine weiterlaufen“.
Text und Fotos: Michael Sinai

Pfarrer Horst-Dieter Albes wird von den Messdienern Miriam Reiner, Stefan Esders und Jonas Schulte humorvoll verabschiedet.

v.l. Theo Kreutzkam, Thomas Klarhölter, Horst-Dieter Albes und Maria Hartwig
Pfarrer Schaefers als neuer Seelsorger eingeführt
Am Kirchenpatronatsfest der Sankt Martinus Pfarrgemeinde Emmerke, erfolgte die offizielle Einführung von Pfarrer Uwe Schaefers aus Himmelsthür. Schaefers wird für die im Jahr 2010 kommende Seelsorgeeinheit „Güldener Winkel“ der verantwortliche Pfarrer für die Pfarrgemeinden Sankt Kunibert Sorsum, Sankt Martinus Himmelsthür und Emmerke mit der Kapellengemeinde Heilige Familie Klein Escherde sein.
Die Pfarrgemeinde Sorsum und Himmelsthür werden schon seit längerer Zeit durch Uwe Schaefers seelsorgerisch geführt. Emmerke kam jetzt dazu, da der bisherige Pfarrer Horst-Dieter Albes in den Ruhestand ging. Im Festgottesdienst verlas Stadtdechant Wolfgang Voges aus Hildesheim die „Ernennungsurkunde“, ausgestellt vom Hildesheimer Bischof Norbert Trelle.
Vor der versammelten Gemeinde legte Uwe Schaefers, das Glaubensbekenntnis, die -Professio fidei- ab. Entsprechend der anzuwendenden Kirchengesetze hat er somit die Amtsgeschäfte übernommen. Schaefers ist damit gleichzeitig auch Vorsitzender des Kirchenvorstandes in Emmerke.
Im Namen des Kirchenvorstandes begrüsste Theo Kreutzkam den neuen Pfarrer. „Der Tag bringt für die Emmerker Pfarrei eine auch auf Zukunft gerichtete Veränderung“, so Kreutzkam. Theo Kreutzkam zitierte aus dem Philipperbrief des Apostel Paulus: „Es grüßen euch alle Christen hier am Ort, die ganze hiesige Gemeinde, besonders die, die im kaiserlichen Dienst stehen“. Den kaiserlichen Dienst wertete Kreutzkam so, dass hiermit wohl die Bürgermeister gemeint seien.
Mit Uwe Schaefers werden Diakon Manfred Spanehl und Gemeindereferent Martin Schwab für Emmerke zusammenarbeiten. Vom Kapellenvorstand „Heilige Familie“ Klein Escherde, begrüßte Thomas Klarhölter den Pfarrer, für den Gemeindeausschuß sprach Maria Hartwig.
Damit der Pfarrer seine beiden „neuen Kirchen“ auch im Himmelsthürer Büro vor Augen hat, bekam er ein Foto der Kirche aus Klein Escherde sowie eine Aufnahme von der Martinsfigur vom Altar der Emmerker Pfarrkirche.
Da im Jahr 2010 die drei selbständigen Pfarrgemeinden zu einer neuen Pfarrgemeinde zusammengeführt werden, signalisierten alle Redner im christlichen Sinne eine gedeihliche Zusammenarbeit.
Uwe Schaefers dankte für den freundlichen Empfang und stellte heraus: „Ich komme nicht allein, wir kommen im Team und sind zu dritt. Allerdings sind wir in Anspielung auf die Karnevalszeit, kein „Dreigestirn“, denn wir machen auch über Aschermittwoch hinaus weiter“. Zum Team wird auch der in den Ruhestand versetzte Pfarrer Horst-Dieter Albes, als Subsidiar gehören. Uwe Schaefers sagte im Hinblick auf die grundsätzliche Veränderung im Jahr 2010: „ Um handlungsfähig zu bleiben müssen wir etwas Neues wagen, ich habe den Mut dazu. Ich freue mich auf sie.“
Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Singkreis Sankt Martin, dem Männergesangverein Sankt Martinus und der Kolpingmusikgruppe gestaltet.

v.l. Diakon Manfred Spanehl, Pfarrer Uwe Schaefers, Gemeindereferent Martin Schwab, werden von Thomas Klarhölter und Maria Hartwig am Altar begrüsst.
Weiter Impressionen in Bildern von Michael Sinai









