15.07.2006
Tennisplatz- |
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Text und Fotos: Michael Sinai
Für die Saison wird es noch reichen, denn erst jetzt konnten die Plätze der Tennissparte des Sportvereins einer Grundsanierung unterzogen werden. Die Kunstrasenplätze mit Quarzsand unterliegen nicht nur der spielerischen Belastung sondern sind auch den Witterungsbedingten durch vorhandene Anpflanzungen auf dem Sportplatzgelände.
Friedrich Fuhrmann aus Bietigheim-Bissingen und sein Mitarbeiter waren zuvor im Einsatz bei der Fußballweltmeisterschaft in den Spielorten München und Nürnberg. Hier hatten Sponsoren in den Fanmeilen entsprechende Kunstrasenplätze aufgebaut, die gepflegt werden mussten. Für die Tennisspieler aus Emmerke bedeutete dieses: „Sanierung nach der WM“.
Letztmalig in den 90er Jahren fand eine Grundsanierung der Plätze statt. Fuhrmann hatte eine Idee aus Australien technisch verfeinert und betreibt dieses Sanierungsgeschäft seit 1993. Im Luftstromverfahren von 8,3 bar, die Maschine ist an einen Kleintraktor angebaut, wird der Sand aus dem Kunstrasen rausgewirbelt, so dass er mit Kleinbagger und Maschinenbesen abgefahren werden konnte. Knapp sieben Tonnen Sand kamen dabei zusammen. Mit neuem Sand aufgefüllt, bietet sich jetzt den Tennissportler wieder eine attraktive Platzanlage.
Auf „neuem Teppich“ lautet jetzt wieder die Devise „Spiel, Satz und Sieg, der seit 30 Jahren bestehenden Sparte. Wer interessiert ist kann sich bei „Dienststagsrunde“ auf dem Platz gerne umsehen.

Foto: Mit Maschinen wurden die Emmerke Plätze wieder spielfähig gemacht.
