15.07.2006
Traditioneller |
Text und Fotos: Michael Sinai
Superwetter war beim traditionellen Dorfpokal angesagt, so dass alle Teilnehmer ganz schön ins Schwitzen kamen. Die 14 Mannschaften mussten zusammengerechnet die schwere Eisenkugel insgesamt 1.352-mal werfen, um die etwa fünf Kilometer lange Strecke zu bewältigen.
Zunächst hatte der Schirmherr, Ortsbürgermeister Josef-Theodor Möller, alle Teilnehmer beim Start auf dem Sportplatz begrüßt. Möller dankte den Damen der Turnsparte des Sportvereins, unter der Leitung von Marlis Winkler für die Ausrichtung. Bei brütender Hitze wurden die Teams auf die Strecke geschickt. Wer wollte konnte auch einen herrlichen Blick in Richtung Leinetal und Schloss Marienburg werfen. Allerdings mussten alle Teams aufpassen, denn die Natur hatte mit ihren Pflanzen, ob Gras, Brennnesseln oder Getreide einige „Hindernisse“ in den Weg der Kugel gestellt.
Rund zwei Stunden waren die Kinder und Jugendlichen sowie die Erwachsenen unterwegs, wobei die Getränkeversorgung aus den mitgeführten Bollerwagen erfolgte. Alle hofften dabei zusätzlich, dass ihr Bollerwagen als schönster prämiert wurde. Auf dem Sportgelände gehörten Hüpfburg und eine Kinderolympiade zum Programm für die Kinder.
Bei der Siegerehrung konnten der Schirmherr und Marlis Winkler der Vorstandsmannschaft der Kolpingfamilie den Wanderpokal überreichen, denn sie hatten mit nur 72 Würfen gewonnen. Auf den Plätzen folgte die Feuerwehr I (76) und die Feuerwehr II (81). Alle Teams bekamen eine Urkunde mit einem aktuellen Mannschaftsfoto.


Foto: „Marlis Winkler“ (rechts) überreicht an Johanna Wehrmaker von den
Sankt-Georgspfadfindern die Eisenkugel. Die Gruppe belegte den 11. Platz.

„Zu guter Letzt“ der schönste Bollerwagen
durch die Teilnehmer gekürt. Warum weiß niemand !!


Die anderen Bollerwagen beim Dorfpokal ein Rikschawagen, eine rollende Theke und ein Feuerwehrauto hatten keine Chance.
