13.03.2005

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Konzert in der Fabrik
 

 

 

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Emmerke (ms) Die Ortschaften Emmerke und Sorsum sind zwar politisch seit Jahrzehnten „getrennt“, aber die Vereine, Verbände und Organisationen, letztlich die Menschen die dahinter stehen, verstehen es immer wieder durch Veranstaltungen die Kontakte im „Güldenen Winkel“ zu pflegen. So auch jetzt, als der Männergesangverein Sankt Martinus den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Sorsum zu einem „Konzert in der Fabrik“ begrüßen konnten.

Der Vorsitzende des Männergesangvereins, Theo Kreutzkam, hatte seine Produktionshalle für das Konzert zur Verfügung gestellt, so dass nicht der Arbeitstakt der Maschinen zu hören war, sondern ein Blaskonzert der Extraklasse. Unzählige Gäste konnte Theo Kreutzkam zunächst begrüßen, wobei er feststellte, dass die Sorsumer Musiker es immerhin bis vor die Bahnlinie geschafft hatten, nach Emmerke zu kommen. Kreutzkam wertete das Konzert als Auftakt der Feiern zum 110-jährigen Bestehen des Männergesangvereins Sankt Martinus in diesem Jahr.

Auch Thomas Raßmann, Vorsitzender des Musikzuges Sorsum, freute sich mit seiner Orchestercrew in Emmerke sein zu können. Raßmann sah in der Fabrikhalle auch eine besondere Herausforderung, denn in so einem Ambiente spielt der Musikzug kaum. Heinrich Rüth übernahm dann in der dekorierten Halle für das erste Stück, den Marsch „Tiroler Adler“ das Kommando, bevor er dann den Taktstock an den neuen Dirigenten Andreas Hoffmann aus Himmelsthür weiterreichte. Rüth selbst nahm seinen Platz im Bereich des Trompetenregisters ein.

Mit vielen Informationen zu den einzelnen Musikstücken wartete im Konzertverlauf Heinrich Rüth auf. Beispielsweise berichtete Rüth, dass vor 40 Jahren der Walzer „Über den Wellen“ von Juventino Rosas schon vom Musikzug gespielt wurde, damals wie heute war auch Heinrich Marheinecke wieder dabei. Trompeter Matthias Ristow blies mit Perfektion das Trompetensolo in dem Stück „Air“ von Franz Watz.

Mit dem „Choral and Rock Out“ (Ted Huggens) und einem temporeichen Medley aus dem „Starligth Express“ ging es in die Konzertpause. Bei dem Choral überzeugten die Schlagzeuger Phillip Ossenkopp, Florian Gentemann und Thomas Kiesel an und mit ihren Instrumenten. Ein Hauch von James Bond zog in die Konzert-Fabrik-Halle ein, als Melodien aus einigen Bond-Filmen den zweiten Teil einleiteten. Mit „Moment for Morricone“, Filmmusiken aus den Filmen „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Zwei glorreiche Halunken“, gab es Erinnerungen an diese bekannten Filme. Mit dem Pop-Song Y.M.C.A von Village People und dem Abba-Song „Thank you for the Music“ war auch diese Musikrichtung im Konzert vertreten.

Mit gesanglicher Unterstützung durch den Männerchor und dem Publikum wurde der „Deutschmeister-Regiments-Marsch“ gespielt und gesungen. Sämtliche Musikstücke, wobei auch einige Solisten ihr Können zu Gehör brachten wurden mit viel Beifall belohnt. In das Programm eingebaut waren auch Auftritte des Männerchores unter der Leitung von Lothar Wedekind und der „Martinis, unter der Leitung von Martin Schaefer. Die Zuhörer gaben sich mit ihrem lang anhaltenden Beifall erst zufrieden, als zwei Zugaben durch den Musikzug, unter der Leitung von Andreas Hoffmann, gespielt waren. Fotos: Sinai
 

 

Fotos: Michael Sinai

 

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Sorsum
mit Dirigent Andreas Hoffmann überzeugte beim Konzert in der Fabrik.

 

Zum „Konzert in der Fabrik“, ein ungewöhnlicher Konzertsaal, waren unzählige Musikfans gekommen.
 

Weitere Schnappschüsse können Sie in der Rubrik "Bilderbogen" sehen

 

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