05.01.2005

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Herzlichen Glückwunsch
Arnold Beelte!

 

Ehemaliger Ortsbürgermeister ist 70 Jahre geworden.

 

 

 

 

Emmerke.
Mit seiner Familie, Verwandten, Freunden und Nachbarn sowie unzähligen Weggefährten seines beruflichen und kommunalpolitischen Lebens, feierte der ehemalige Emmerker Ortsbürgermeister, Arnold Beelte, seinen 70. Geburtstag.

Sein Nachfolger im Amt des Ortsbürgermeisters, Josef-Theodor Möller, erinnerte im Namen von Ortsrat und Rat der Gemeinde Giesen, in Abstimmung mit Bürgermeister Ferdinand Rössig, an die beispiellose politische Arbeit des Jubilars. Möllers Liste enthielt unter anderem die Verantwortung als Bürgermeister und ehrenamtlicher Gemeindedirektor der Gemeinde Emmerke von 1968 – 1974; Bürgermeister der Gemeinde Giesen  von 1974 – 1981- und Ortsbürgermeister in Emmerke von 1981 – 1999.

Nicht unerwähnt blieben Maßnahmen der Infrastruktur, ob Kanalbau, Friedhofsflächen, Sportanlagen und Mittelpunktschule, nicht zu vergessen der Bau des modernen Feuerwehrgerätehaus in Emmerke. „Arnold, du hast den Boden unter den Füssen nie verloren, warst ein Bürgermeister zum Anfassen und hast dich für die Ortschaft Emmerke und die Gemeinde Giesen verdient gemacht“, so bilanzierte Möller respektvoll das Engagement des CDU-Politikers.

Der Präsident der Deutsch-Französischen Partnerschaft, Hans-Jürgen Rak, stellte das jahrzehntelange Wirken des Ehrenpräsidenten in der völkerverbindenden Gemeinschaft heraus. Die Mitarbeiter der Kolpinggeschäftsstelle am Domhof, mit Kolping-Diözesansekretär Josef Teltemann - Beeltes Nachfolger- an der Spitze, gehörten zur Gratulantenrunde ihres ehemaligen Chefs.

Die Gratulation des Kolpingwerkes übernahm Diözesanvorsitzender Martin Knöchelmann. Er erinnerte beispielhaft an den Bau des Kolpingferienzentrum in Duderstadt, wobei der amtierende Geschäftsführer des Ferienwerkes, der ehemalige Giesener Gemeindedirektor Nikolaus Kreye ebenfalls anwesend war. Fast entschuldigend bedauerte Knöchelmann, dass er dem 70-Jährigen keine Ehrung mehr aushändigen konnte. „Das liegt aber nicht daran, dass wir nichts beantragt haben, sondern daran, dass es für dich keine hohe Ehrung mehr gibt, da du sie alle bereits hast“, fügte Knöchelmann ergänzend an.

Die Anwesenheit vom Hildesheimer Stadtdechant, Wolfgang Osthaus, dokumentierte die persönliche Verbundenheit, zwischen Beelte und dem geistlichen Verantwortlichen am Domhof. Auch seine Kameraden, wie sie sich bezeichnen, vom „Helgoland-Kreis-Hildesheim“, waren zum Gratulieren angetreten.

Für Überraschungen sind die Frauen vom Verein „Regenbogenkinder Emmerke“ immer gut. Sie gratulierten als Zwerge der Freien Theatergruppe verkleidet mit ihrem „Schneewittchen“, der Vorsistzenden Marianne Dede und dankten Beelte somit auf ihre Art für seine Unterstützung, die damals zur Vereinsgründung wichtig war.

Als besondere Gäste konnte Arnold Beelte seine Gastgeber und Freunde aus seiner „zweiten Heimat“ Pfronten-Röfleuten im Allgäu, Margret und Alois Andraschky begrüßen. Hier verbringt Beelte mit seiner Frau Ruth seit Jahrzehnten seinen Urlaub. Ein Bollerwagen mit Allgäuer-Spezialitäten vom Bier bis zum Käse sowie eine Einladung zum nächsten Urlaub, hatte das bayrische Paar im Gepäck. Einen kleinen Wehrmutstropfen verkündete Alois Andraschky allerdings, denn er stellte fest: „Den Bollerwagen nehme ich wieder mit zurück“.

Die musikalische Gratulation hatte der Männerchor des  Männergesangverein Sankt Martinus mit Dirigent Martin Schaefer und dem Vorsitzenden Theo Kreutzkam übernommen.

Viele Gratulanten nahmen die Anregung von Arnold Beelte zum Anlass, einen Geldbetrag für seinen Freund den Pfarrer Franz Lax, der in Rondonopolis in Brasilien, Missionsarbeit leistet, zu spenden.

Herzlichen Glückwunsch.

Das Foto: Arnold Beelte (mitte) mit seinen allgäuer Freunden und Überraschungsgästen Margret und Alois Andraschky, die mit Spezialitäten aus dem Allgäu in einem Bollerwagen überraschten. Auch die Theaterzwerge gratulierten.

Text und Fotos: Michael Sinai

 

  Fotos: Michael Sinai

 

 

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