09.2007

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105 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Emmerke

 

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Im Rahmen eines Tennenfestes feierte die Ortsfeuerwehr Emmerke ihr 105-jähriges Bestehen. Beim ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Martinus, erinnerte Pastor Dr. Sönke von Stemm zunächst daran, dass der Feuerwehrdienst das wahre Leben aufzeige, mit all seinen Gegensätzen, insbesondere bei belastenden Einsätzen und Katastrophen. Gemeinsam mit seinem Amtsbruder Horst-Dieter Albes stellte der Redner fest: „Es ist gut, dass die Wehr auch in die Kirche gekommen sei, denn Gott möge sie behüten“.
Anschließend gedachten die Feuerwehrmänner der verstorbenen Kameraden und legten am Ehrenmal an der katholische Kirche einen Kranz in den Farben der Feuerwehr nieder. Trompeter Dirk Oldenburg, von der Big Band der Feuerwehr Dingelbe, spielte dazu das Lied  „Ich hat einen Kameraden“.

In der aufwendig gestalteten Maschinenhalle von Feuerwehrmann und Landwirt Martin Telgmann, erinnerte Ortsbrandmeister Godehard Helmsen kurz an die Geschichte der Wehr, wobei die Feier des 100-jährigen Bestehens ihren besonderen Platz hatte. Helmsen wertete die Ausstattung und die Ausbildung der Ortsfeuerwehr als positiv. Hierfür dankte er Rat und Verwaltung sowie den örtlichen Industriebetrieben für ihre Unterstützung. Der Feuerwehrchef forderte die Anwesenden auf tatkräftig mitzuhelfen, dass aus den Familien immer wieder Nachwuchskräfte den Weg in die ehrenamtliche Gemeinschaft finden.

Bürgermeister Andreas Lücke gratuliert im Namen von Rat und Verwaltung, auch mit der Zusage die Feuerwehren mit allen nötigen Gerätschaften schlagkräftig und effizient auszustatten. In einem Vergleich stellte Lücke heraus: „Feuerwehr und Politik haben manches gemeinsam, denn bei beiden wird es manchmal brenzlig. Allerdings kann bei der Politik schon mal passieren, dass die eine Seite löscht, während die andere Seite schon wieder zündelt, das ist der Unterschied“.

Ortsbürgermeister Josef-Theodor Möller lobte den Dienst an der Allgemeinheit sowie die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Heinrich Köhler aus Hasede, überbrachte ein Grußwort der Gemeinde- und Kreisfeuerwehr sowie des Kreisfeuerwehrverbandes.

Im Namen der örtlichen Vereine, Verbände und Organisationen sprach der Vorsitzende des Männergesangvereins Sankt Martinus, Theo Kreutzkam. Er motivierte und dirigierte die Festgäste zum Gratulationsgesang „Hoch sollen sie leben“, bevor die kleinen Geschenke der Vorstände überreicht wurden.

Dann startete die „Big Band“ der Freiwilligen Feuerwehr“ Dingelbe, unter der Leitung von Andreas Möhlenbein, einen Konzert- und Tanzmusikabend. Mit dem „Big Band Sound“ begeisterten die über 20 Frauen und Männer die unzähligen Gäste der Jubiläumsfeier, mit aktuellen Hits ebenso wie Melodien der vergangenen Jahrzehnte.  
Text und Fotos: Michael Sinai     


Pfarrer Dr Söhnke von Stemm und Horst-Dieter Albes in der Pfarrkirche


Totengedenken mit Kranzniederlegung


Die Big Band der Freiwilligen Feuerwehr Dingelbe spielte zum Konzert und Tanz


Die Vereinsvertreter gratulieren gemeinsam


Mitfeiernde in der Maschinenhalle Telgmann  

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